Voraussetzungen
Du solltest bereits therapeutisch, körpertherapeutisch oder beratend mit Einzelnen arbeiten (oder eine solche Praxis aufbauen). Vor Aufnahme in eine Zertifizierungsgruppe stehen üblicherweise zwei „Hakomi Processing“-Workshops bei den Lehrtrainer:innen und ein persönliches Vorgespräch; eigene Therapieerfahrung wird dringend empfohlen.
Aufbau & Dauer
Geschlossene Kohorte, ~100 Tage über mehrere Jahre; die letzte, etwa 1,5-jährige Zertifizierungsphase umfasst 4 Seminare à 5 Tage. Abschluss: „zertifizierte:r Hakomi Therapeut:in“ – die Ausbildung entspricht den Trainingsstandards der European Association for Body Psychotherapy (EABP).
Was kostet die Hakomi-Ausbildung?
Die Gesamtkosten hängen von Standort und Kohorte ab; das Institut nennt sie in den Ausschreibungen der jeweiligen Städte (hakomi.de). Rechne bei einer mehrjährigen Ausbildung dieser Tiefe mit einer Investition deutlich oberhalb kompakter Methodenfortbildungen – plus Workshops der Vorphase, Unterkunft und Supervision.
Rechtlicher Rahmen (wichtig)
Das Hakomi-Zertifikat ist eine Methodenqualifikation, keine Berufszulassung: Heilkundliche Psychotherapie darfst du in Deutschland nur mit Approbation oder Heilpraktiker-Erlaubnis (Psychotherapie) ausüben; in Österreich ist Hakomi nicht als eigenständige psychotherapeutische Methode anerkannt.
Lohnt sich der Weg?
Ehrlich: Die Hakomi-Ausbildung ist einer der längsten Wege in der Körperpsychotherapie – und genau darin liegt ihr Wert. Wer eine schnelle Zusatzqualifikation sucht, ist hier falsch; wer achtsamkeitsbasierte Prozessarbeit von Grund auf lernen will, findet kaum Gründlicheres.
