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Hakomi Ausbildung: Was du wissen musst

Die Hakomi-Ausbildung ist eine mehrjährige, berufsbegleitende Weiterbildung in achtsamkeitsbasierter Körperpsychotherapie – rund 100 Ausbildungstage in einer festen Gruppe, EABP-Standard. Was das im Detail heißt: Voraussetzungen, Aufbau, Kosten und rechtlicher Rahmen.

Kurz gesagt: Die Hakomi-Ausbildung ist eine mehrjährige, berufsbegleitende Weiterbildung in achtsamkeitsbasierter Körperpsychotherapie. Im deutschsprachigen Raum läuft sie über das Hakomi Institute of Europe (Standorte u. a. Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, München): rund 100 Ausbildungstage (ca. 651 UE, davon 155 UE Supervision) in einer festen Gruppe von maximal 12 Personen, insgesamt etwa 4–5 Jahre vom ersten Workshop bis zum Zertifikat.

Voraussetzungen

Du solltest bereits therapeutisch, körpertherapeutisch oder beratend mit Einzelnen arbeiten (oder eine solche Praxis aufbauen). Vor Aufnahme in eine Zertifizierungsgruppe stehen üblicherweise zwei „Hakomi Processing“-Workshops bei den Lehrtrainer:innen und ein persönliches Vorgespräch; eigene Therapieerfahrung wird dringend empfohlen.

Aufbau & Dauer

Geschlossene Kohorte, ~100 Tage über mehrere Jahre; die letzte, etwa 1,5-jährige Zertifizierungsphase umfasst 4 Seminare à 5 Tage. Abschluss: „zertifizierte:r Hakomi Therapeut:in“ – die Ausbildung entspricht den Trainingsstandards der European Association for Body Psychotherapy (EABP).

Was kostet die Hakomi-Ausbildung?

Die Gesamtkosten hängen von Standort und Kohorte ab; das Institut nennt sie in den Ausschreibungen der jeweiligen Städte (hakomi.de). Rechne bei einer mehrjährigen Ausbildung dieser Tiefe mit einer Investition deutlich oberhalb kompakter Methodenfortbildungen – plus Workshops der Vorphase, Unterkunft und Supervision.

Rechtlicher Rahmen (wichtig)

Das Hakomi-Zertifikat ist eine Methodenqualifikation, keine Berufszulassung: Heilkundliche Psychotherapie darfst du in Deutschland nur mit Approbation oder Heilpraktiker-Erlaubnis (Psychotherapie) ausüben; in Österreich ist Hakomi nicht als eigenständige psychotherapeutische Methode anerkannt.

Lohnt sich der Weg?

Ehrlich: Die Hakomi-Ausbildung ist einer der längsten Wege in der Körperpsychotherapie – und genau darin liegt ihr Wert. Wer eine schnelle Zusatzqualifikation sucht, ist hier falsch; wer achtsamkeitsbasierte Prozessarbeit von Grund auf lernen will, findet kaum Gründlicheres.

Nach der Ausbildung: für Klient:innen auffindbar sein

Ein kostenloses Profil in unserem Verzeichnis macht dich für Klient:innen auffindbar, die gezielt nach Hakomi filtern. Dazu Tools für deine Praxis: Terminbuchung, DSGVO-Videogespräche und Rechnungen.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert die Hakomi-Ausbildung insgesamt?
Vom ersten Processing-Workshop bis zum Zertifikat meist 4–5 Jahre.
Brauche ich eine Heilerlaubnis?
Für die Ausbildung selbst nicht zwingend, für die heilkundliche Ausübung in Deutschland ja (Approbation oder Heilpraktiker-Erlaubnis für Psychotherapie).
Wo finde ich aktuelle Termine?
Auf hakomi.de (Terminübersicht der Städtegruppen); für die Schweiz hakomi.ch, für Österreich hakomi-austria.at.
Und nach der Ausbildung?
Ein kostenloses Profil in unserem Verzeichnis macht dich für Klient:innen auffindbar, die gezielt nach Hakomi filtern.
Hakomi Ausbildung: Weg, Dauer, Kosten – achtsamkeitsbasierte Körperpsychotherapie lernen