Wer kann eine NARM-Ausbildung machen? (Voraussetzungen)
Die Anbieter setzen eine abgeschlossene psycho- oder körperpsychotherapeutische Ausbildung plus in der Regel mindestens zwei Jahre klinische Praxis mit regelmäßigem Klient:innenkontakt voraus. Angesprochen sind u. a. Heilpraktiker:innen für Psychotherapie, approbierte Therapeut:innen, Ärzt:innen und erfahrene Berater:innen – im Zweifel entscheidet das Institut über die Zulassung.
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Vier aufeinander aufbauende Präsenzmodule à 5 Tage (insgesamt 20 Tage / ca. 120 UE), im Abstand von 4–5 Monaten. Für das Zertifikat „NARM Practitioner“ (vergeben über Dr. Laurence Heller / NARM International) kommen dazu: 10 Stunden Supervision und 10 Stunden Eigentherapie bei NARM-qualifizierten Therapeut:innen sowie die Einreichung einer aufgezeichneten Sitzung.
Was kostet die NARM-Ausbildung?
Die UTA Akademie (Köln) nennt 4.225 € gesamt (Ratenzahlung möglich); das ZIST (bei München) 4.320 € in 4 Raten. Dazu kommen Zertifizierungskosten (Eigentherapie ~120 €/h, Supervision 60–120 €/h) sowie Unterkunft und Verpflegung bei den Präsenzmodulen.
Stand: Juli 2026. Kosten und Termine ändern sich – prüfe vor der Anmeldung die aktuellen Angaben des jeweiligen Instituts.
Wo kannst du NARM lernen?
Im deutschsprachigen Raum bieten NARM-Ausbildungen unter anderem an: die UTA Akademie Köln, das ZIST (bei München) sowie Zürich (Michael Mokrus / ZIO). Aktuelle Kohorten und weitere Standorte listet der offizielle Training-Locator auf drlaurenceheller.com.
Lohnt sich die NARM-Ausbildung?
Ehrliche Einordnung: NARM ist im deutschsprachigen Raum gefragt (Entwicklungstrauma ist eines der meistgesuchten Themen der Körperpsychotherapie), die Ausbildung aber eine erhebliche Investition in Geld und Zeit. Sie ersetzt keine Grundqualifikation – sie setzt sie voraus. Wer sie macht, erweitert ein bestehendes therapeutisches Fundament um einen klaren methodischen Rahmen für Entwicklungstrauma.
